
Jorge Agustin Zapeta Aguilar, * 1969 Guatemala, ermordet 2025 in Guatemala
Der Journalist Jorge Agustin Zapeta Aguilar war von Beruf Lehrer und mehr als 25 Jahre lang im Journalismus tätig. Er arbeitete als Korrespondent für verschiedene Radiosender und moderierte eine regionale Fernsehsendung mit dem Titel „LIBERTAD DE EXPRESIÓN“ (“Meinungsfreiheit”). Hier engagierte er sich für die regionale Berichterstattung in ländlichen Gemeinden des südlichen Guatemalas. Er äußerte sich vor allem zu gesellschaftlichen Themen.
Der 56-Jährige wurde am 16. Dezember 2025 tot am Straßenrand in der Nähe einer Kaffeeplantage in der Gemeinde San Pablo Jocopilas aufgefunden. Wenige Tage zuvor war er als vermisst gemeldet worden.
Nach Angaben seiner Familie hatte er in den Tagen vor seiner mutmaßlichen Entführung Todesdrohungen erhalten. Der Journalist hatte zuvor auch in einer Live-Übertragung von Einschüchterungen berichtet.
Teile der Nationalen Zivilpolizei und des Staatsministeriums untersuchten den Tatort und begannen mit den Ermittlungen.
Die forensischen Untersuchungen ergaben, dass Aguilar an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung auf den Brustkorb gestorben war, die durch heftige Schläge verursacht worden waren.
Die Ermordung Aguilars ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem eine Richtlinie zum Schutz von Journalisten bekannt gemacht worden war.
Der Journalistenverband Guatemalas APG, die Journalistengewerkschaft und auch der UNESCO-Generaldirektor, Khaled El-Enany, verurteilten die Ermordung. (Stand der Recherche: Januar 2026)
Künstlerin: Beatrice Adloff
Text: Andreas Frey
Quellen: https://cpj.org,
https://medien.epd.de, https://lahora.gt
https://prensacomunitaria.org, https://www.ifj.org
https://www.prensalibre.com, https://republica.com
https://www.publinews.gt, www.unesco.org
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